Elektronikversicherung Bedingungen

Es ist so, dass für eine Elektronikversicherung Bedingungen vorgegeben sind. Hierbei handelt es sich um allgemeine Hinweise, welche Inhalte der Vertrag hat und auch, welche Bestimmungen für die Ausführung des Vertrages gelten. Jeder sollte sich diese Versicherungsbedingen vorher ansehen, bevor er den Vertrag abschließt. Eine Elektronikversicherung ist in jedem Fall empfehlenswert, wenn ein Unternehmen seine Technik absichern möchte, oder Privatleute ein teures Elektrogerät. Nachfolgend beschäftigen wir uns mit den Einzelheiten der Versicherung.

Wir helfen Unternehmen, Vereinen und Selbstständigen seit Jahren bei der Suche nach einer passenden Gewerbeversicherung. Dabei unterstützen wir Sie in allen Lebensphasen und bieten Ihnen eine individuelle Risikoanalyse.

Kategorie 751 € bis 1.000 € laut DFSI

Versicherungsunternehmen Tarifname Gesamtbewertung Allgemein (5%) Vertragsabschluss (10%) Prämie (30%) Deckungsumfang (20%) Service (15%) Leistungsumfang (20%)
ERGO Direkt Versicherungen AG Dauergarantie mit Diebstahlschutz Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut Gut Befriedigend
Friendsurance Handyversicherung premium 1000 Sehr gut Gut Sehr gut Sehr gut Gut Sehr gut Sehr gut
WERTGARANTIE AG COV WG DE ESB 0417 Sehr gut Sehr gut Gut Gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut
WERTGARANTIE AG WG DE SFS 0917 Sehr gut Sehr gut Sehr gut Gut Sehr gut Sehr gut Sehr gut
WERTGARANTIE AG WG DE KS 0717 Sehr gut Sehr gut Sehr gut Gut Sehr gut Sehr gut Gut
ERGO Direkt Versicherungen AG Dauergarantie Gut Sehr gut Sehr gut Gut Gut Gut Befriedigend
Friendsurance Handyversicherung 1000 Gut Gut Sehr gut Gut Gut Sehr gut Sehr gut
R+V Allgemeine Versicherung AG R+V-GeräteSchutz Gut Sehr gut Gut Befriedigend Gut Befriedigend Sehr gut

Elektronikversicherung Bedingungen – Welche Voraussetzungen nötig sind

Elektronikversicherung Bedingungen

Um eine Elektronikversicherung abzuschließen, setzen einige Anbieter bestimmte Bedingungen fest. Sie fordern beispielsweise von dem Versicherten, nur ein funktionstüchtiges und technisch einwandfreies Elektrogerät zu versichern. Ebenso kann es eine Voraussetzung sein, dass in der Versicherung kein Gerät versichert wird, welches älter als drei oder zehn Jahre ist. Damit hängt auch zusammen, ob ein Unternehmen sich versichert, oder eben eine Privatperson. Weitere Vertragsbedingungen sind in einer sogenannten ABE zusammengefasst. Mehr zum Rechtsschutz in der D&O Versicherung. 

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TestrangTestsiegerTestwertungTesturteil
Rang 01Münchener Verein 81,6 sehr gut
Rang 02HUK-Coburg 80,0 sehr gut
Rang 03HUK2479,5 gut
Rang 04CosmosDirekt 78,3 gut
Rang 05R+V 77,9 gut
Rang 06Ergo Direkt 77,8gut
Rang 07DEVK 75,2 gut
Rang 08Debeka 75,1 gut
Rang 09Hannoversche 74,6 gut
Rang 10Allianz 74,5gut

Was die ABE sind

Die ABE sind die Allgemeinen Bedingungen für die Elektronikversicherung. Es handelt sich dabei um eine Vorgabe, die der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (kurz GDV) zusammengefasst hat. Die Abhandlung steht jeder Versicherung zur fakultativen Verwendung zur Verfügung und beinhaltet zwei Abschnitte. Abschnitt A und Abschnitt B. Innerhalb von beiden Abschnitten sind die Interessen des Versicherten und des Versicherungsanbieters festgelegt, sämtliche Vertragsbedingungen und die rechtlichen Bestimmungen. Alles zum Thema Gewerbeversicherung hier.

GDV stellt die Bedingungen zur Verfügung

Jeder, der Interesse daran hat, die Allgemeinen Bedingungen für die Elektronikversicherung einzusehen, kann sich diese auf der Homepage der GDV jederzeit herunterladen. Bei einer eventuellen Erneuerung ist die jeweilige Version stets auf der Homepage verfügbar, wo sie kostenfrei zum Download angeboten wird. Sie kann, gemäß der jeweiligen Versicherungen, auch dazu Verwendung finden, bei einem Versicherungsanbieter entsprechend angepasst zu werden, so dass es zu den jeweiligen Tarifen passt.

Welche Aufgaben übernimmt eine Elektronikversicherung

Die Elektronikversicherung gehört zu den beliebtesten Unterversicherungen im Bereich der Technikversicherungen. Sie übernimmt unvorhergesehene Schäden und sorgt dafür, dass der Betrieb eines Unternehmens nicht unterbrochen wird und eventuelle Mehrkosten abgedeckt sind. Des Weiteren steht sie Privatleuten zur Verfügung, die teure Elektronikgeräte absichern möchten und einen Wertverfall zu verhindern. Allerdings setzt die Versicherung auch ein paar Dinge fest, die von ihr im Schadensfall nicht übernommen werden.

Welche Fälle übernommen werden

Die Versicherung sichert sämtliche Anlagen und Geräte insofern ab, dass sie Beschädigungen oder Zerstörungen durch ein unvorhergesehenes Ereignis begleicht. Sie beschafft in einem solchen Fall entweder ein neues Gerät oder lässt es durch eine Servicedienstleistung reparieren und übernimmt die daraus resultierenden Reparaturkosten. Mit zu den Schäden gehören neben einer Explosion und Ungeschicklichkeit ebenfalls Bedienungsfehler, Kurzschlüsse oder Diebstahl. Wird ein Gerät durch einen Sturz zerstört, übernimmt dies die Versicherung ebenfalls. Für welche Berufsgruppen eine Berufshaftpflicht notwendig ist:

Weitere Zusatzbausteine

Neben der Basis-Police bieten die Versicherungen weitere Zusatzbausteine an. Diese beinhalten die Versicherung mobiler Geräte, oder die Absicherung einer besonderen Anlage. Stellt man beispielsweise eine Photovoltaikanlage auf, sollte diese sowohl durch eine Elektronikversicherung als auch durch eine Betreiberversicherung abgedeckt sein. Außerdem gibt es besondere Tarife für Privatleute, die nicht nur ein, sondern gleich mehrere Elektronikgeräte versichern möchten.

Welche Fälle die Versicherung nicht übernimmt

Die Versicherung behält sich vor, Hilfs- und Betriebsstoffe nicht zu übernehmen, dazu kommen Bestandteile, die einem gewissen Verschleiß unterliegen und ohnehin mit der Zeit einen Austausch erfordern. Dies können beispielsweise Lichtquellen oder Trommeleinheiten von Kopierern sein, ebenso wie Sicherungen. Des Weiteren übernimmt die Versicherung keine Schäden, die durch eine Naturkatastrophe oder Krieg entstanden sind. Handelte der Versicherungsnehmer unter Vorsatz, verweigert die Versicherung ebenfalls die Zahlung des Schadens.

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Wie die Deckungssumme ermittelt wird

Beim Abschluss der Versicherung kommt eine sogenannte Deckungssumme zum Einsatz. In ihr wird der Betrag festgelegt, den die Versicherung bereit ist zu zahlen, wenn es zu einem Schaden kommt. Hierbei handelt es sich oft um den Listenpreis des jeweils versicherten Gerätes. Ausgewählt wird der Neupreis, ohne Berücksichtigung etwaiger Preisnachlässe oder Rabatte. Das bedeutet, wenn das Gerät bereits ein paar Jahre alt ist, erhält der Besitzer nach wie vor den Neupreis, für den er das Gerät erworben hat.

Was geschieht, wenn das Gerät technisch besser ist

Ist ein Gerät auf dem Markt nicht mehr erhältlich, weil es technisch überholt ist, ist dies bei der Versicherung nicht von Belang. Sie zahlt den vorgegebenen Preis aus oder setzt ein neues Bauteil in die Maschine ein, selbst wenn dessen Leistung besser ist als die des alten. In dieser Hinsicht stellt dies einen großen Vorteil für den Versicherten dar, was gleichzeitig auch eine gute Begründung dafür ist, eine Elektronikversicherung abzuschließen. Denn solche Schäden können immer geschehen.

Für wen der Abschluss der Versicherung sinnvoll ist

Lohnenswert ist der Abschluss einer Elektronikversicherung in jedem Fall für Unternehmen. Sie müssen jederzeit auf die Funktion ihrer Maschinen und Anlagen zählen können. Funktionieren diese nicht, entsteht dem Unternehmen ein finanzieller Schaden, da der Betrieb nicht fortgeführt werden kann. Für Privatleute rentiert sich diese Versicherung aber ebenfalls, denn immer teurer werden die Elektronikgeräte, die auf dem Markt erhältlich sind. Dabei ist es gleich, ob es sich um ein Smartphone, einen 3D-Fernseher oder eine teure Waschmaschine handelt.

Welche Vorteile Unternehmen davon haben

Kommt es in einem Unternehmen zu einem Brand, ist die Abteilung womöglich gezwungen dazu, in ein anderes Gebäude umzuziehen. Gleichzeitig erfordert dieser Wechsel die Neuanschaffung oder die Miete geeigneter Anlagen, um den Betrieb voranzutreiben. Dabei entstehen wiederum Mehrkosten, die für das Unternehmen nicht leicht zu bewältigen sind. Daher bieten die Versicherungen auch Schutz in solchen Fällen und übernehmen die entstehenden Mehrkosten, die aufkommen, bis der ursprüngliche Zustand in der Firma wiederhergestellt ist. Gute Anbieter im Bereich Berufshaftpflicht sind insbesondere:

Die Klausel 008 in den Verträgen

Für gewöhnlich versichern Unternehmen hauptsächlich stationäre Anlagen. Mobile Geräte sind von er Versicherung daher ausgenommen. Nun ist es jedoch so, dass die meisten Unternehmen Smartphones, Laptops oder Tablet PCs zur Verfügung stellen, um ihren Mitarbeitern auf Dienstreisen die Arbeit mit diesen Geräten zu ermöglichen. Diese Geräte müssen gesondert versichert werde oder können in der Elektronikversicherung des Unternehmens unter der Klausel 008 zusammengefasst werden. Kommt es unterwegs zu einem Sturz, ist das Gerät somit versichert.

Alternativen für die Elektronikversicherung

Im Grunde gibt es keine Versicherung, die eine solch gute Vorsorge trifft, wie die Elektronikversicherung. Im gleichen Zug vermitteln jedoch die Versicherungen ähnliche Policen, die gleich erscheinen, es jedoch nicht sind. Mit dazu gehören die Betriebsversicherung, eine Inhaltsversicherung, die Hausratversicherung und die Haftpflichtversicherung. Nachfolgend beschäftigen wir uns mit den einzelnen Versicherungen und erläutern die Unterschiede zur Elektronikversicherung und warum diese nicht fachgerecht eingesetzt werden können.

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Privathaftpflichtversicherung – Nur für Schäden bei anderen

Die Privathaftpflichtversicherung deckt zwar auch Schäden ab, allerdings nur jene, die bei anderen verursacht werden. Beschädigt man den eigenen Fernseher, übernimmt dies die Versicherung nicht. Des Weiteren beschränkt sich die Versicherung auf den Wiederbeschaffungswert, nicht aber auf den Listenpreis, der bei der Elektronikversicherung zum Einsatz kommt. Würde die Versicherung demnach den Schaden übernehmen, käme sie nur für den Wiederbeschaffungswert auf.

Betriebshaftpflichtversicherung – Meistens unterversichert

Die Betriebshaftpflichtversicherung sollte für jedes Unternehmen eine Selbstverständlichkeit sein, da sie für Sach- und Personenschäden aufkommt, die durch das Unternehmen verursacht werden. Allerdings handelt es sich hierbei um eine Versicherung, die im Gegenzug zur Elektronikversicherung wieder nur mit dem Wiederbeschaffungswert handelt als auch meist eine niedrigere Versicherungssumme enthält. Entsprechend dieser wäre man mit einer Betriebshaftpflichtversicherung unterversichert, sofern man eine Maschine besitzt, die mehrere Millionen Euro kostet.

Inhaltsversicherung – Wechselndes Inventar

Mit einer Inhaltsversicherung sichert ein Unternehmen seinen Warenbestand ab. Das heißt, es sichert eine pauschale Summe ab, die dem Wert entspricht, der sich in Form von Waren innerhalb des Unternehmens befindet. Wird diese Ware durch einen Brand zerstört, ersetzt die Versicherung die genannte Versicherungssumme. Hiermit lässt sich jedoch keine spezifische Anlage versichern, die genau bezüglich ihres Listenpreises beziffert ist. Daher eignet sie sich nicht für die Absicherung der Elektronikgeräte.

Hausratversicherung – Sachversicherung mit Wiederbeschaffungswert

Die Hausratversicherung ähnelt der Elektronikversicherung am meisten, ist jedoch auf sämtlichen Hausrat und das Eigentum ausgeweitet. Der hier erstattete Betrag beschränkt sich auf den Wiederbeschaffungswert, der auch bei der Betriebshaftpflicht und der Privathaftpflicht zum Einsatz kommt. Möchte man demnach einen Computer versichern, der innerhalb von zwei Jahren mehr als die Hälfte seines Wertes verliert, erhält man auch nur noch diesen geringfügigen Betrag, sofern etwas mit dem Gerät geschieht. Bei größeren Schäden ist dies jedoch eine gute Versicherung.

Doppelversicherungen vermeiden

Angesichts der hier erläuterten Unterschiede ist es wichtig, sich im Vorfeld mit den jeweiligen Versicherungen eingehend zu beschäftigen. Denn diese haben jeweils einen anderen Zweck und sind entsprechend sinnvoll oder sinnlos für ein Unternehmen oder den Privatmann. Informationen zu den jeweiligen Versicherungen erhält man bei den Anbietern. Entstehen Fragen, können die Versicherungen diese ebenfalls beantworten. Bevor Sie eine Versicherung abschließen, sollten Sie sich in jedem Fall sicher sein, dass die Versicherung dem Zweck dient.

Die Höhe der Versicherungsprämie

Der Versicherer zieht entweder viertel-, halb- oder jährlich die Prämie ein. Wie hoch diese ist, hängt von der jeweiligen Versicherungssumme ab. Bucht der Versicherte weitere Leistungen hinzu, fällt sie selbstverständlich etwas höher aus. Die meisten fahren mit einer Pauschalversicherung am besten, da diese einen bestimmten Versicherungswert beinhaltet und für jeden Schaden aufkommt, sei es eine Neubeschaffung oder eine Reparaturkostenübernahme. Ändert sich der Vertrag, kann sich auch die Prämie verändern.

Elektronikversicherung Bedingungen

Die Elektronikversicherung Bedingungen sind klar definiert, lassen sich aber von den jeweiligen Versicherungen noch anpassen. Wichtig ist, dass man sich die Bedingungen ansehen und damit auseinandersetzen kann. Bezeichnet werden die Bedingungen auch als ABE, was aufgeschlüsselt Allgemeine Bedingungen für die Elektronikversicherung bedeutet. Die Versicherungsbedingungen entscheiden auch darüber, wie der Vertrag aufgebaut ist, weswegen sich das Durchlesen in jedem Fall lohnt.

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